Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)

Internationales Wiener Motorensymposium 2022

Die Mobilitäts- und Energiewende weiterdenken

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Wien (ots|wro) - Vom 27. bis 29. April 2022 findet das 43. Internationale Wiener Motorensym-posium wieder in der Wiener Hofburg statt, nachdem die Corona-Bestimmungen in den letzten zwei Jahren nur eine Online-Tagung erlaubten. 72 hochrangige Vortragende und über 900 Teil-nehmende aus 26 Nationen werden sich in den nächsten Tagen in Wien treffen. Erstmals wird wegen der zahlreichen Vorträge neben der Präsenzveranstaltung parallel auch eine virtuelle Sektion durchgeführt.

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„In den vergangenen zwei Jahren haben wir erkannt, wie sehr uns Veranstaltungen wie das Internationale Wiener Motorensymposium als „Meet-and-Greet-Event“ fehlen und wie wichtig der persönliche Aus-tausch ist“, sagt Prof. Bernhard Geringer, Vorsitzen-der des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeug-technik (ÖVK), der das Motorensymposium veran-staltet und zusammen mit dem Institut für Fahrzeug-antriebe und Automobiltechnik (IFA) der Technischen Universität Wien auch organisiert.

Die Themenschwerpunkte des diesjährigen Motoren-symposiums stehen ganz im Zeichen der Energiewen-de. Die Eröffnungsredner Luca de Meo, CEO, und Phillipe Brunet, Senior Vice President Powertrain und EV Engineering der Renault-Gruppe werden zeigen, dass eine weltweit betrachtete Energiewende im mo-torisierten Privat- und Nutzfahrzeugbereich über den batterieelektrischen Antrieb hinausgedacht werden muss. Wolf-Henning Scheider, Vorstandsvorsitzen-der der ZF-Gruppe, wird die Strategie für die nächste Generation der Antriebe beleuchten. Peter Mitterbauer,

Vorstandsvorsitzender der Miba AG, wird den Beitrag eines großen Autozulieferers zur Defossilisierung der Straßenmobilität präsentieren. Markus Schäfer, Mit-glied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, wird in seinem Beitrag am Beispiel des Vision EQXX über die enormen Fortschritte in der Antriebs- und Fahrzeugtechnik berichten, die einen Meilensprung bei der elektrischen Reichweite von erstmals 1000 km erlaubt.

 

Der Blick in die Zukunft wird auch die Schlussvorträ-ge prägen. Andreas Gorbach, Mitglied des Manage-ment Board der Daimler Truck AG, wird sich dabei auf den Bereich der Lkw konzentrieren. Markus Müller, Technikvorstand der Deutz AG, wird nachhaltige An-triebssysteme im Off-Highway-Bereich vorstellen. Mit seinem Vortrag „Volkswagen’s Way to Zero“ wird Thomas Ulbrich, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, das 43. Motorensymposium beenden.