Üppig blühende Insektenparadiese

Mit bienenfreundlichen Rosen
Naturoasen anpflanzen

Uetersen (djd|wro) - In unserer dicht besiedelten Landschaft spielen Gärten als Oase für Insek-ten und Kleintiere eine wichtige Rolle. Zu Recht befürworten Naturschützer daher Gartenanla-gen, deren Flora auch der Fauna förderlich ist. Dass Ästhetik und Naturschutz sehr gut Hand in Hand gehen können, beweisen zum Beispiel die sogenannten Bienenweide-Rosen. Sie ver-sorgen Bienen, Hummeln und viele andere In-sekten mit Nahrung. Den Nektar benötigen sie als Treibstoff, die Pollen sind der Eiweißliefe-rant für den Nachwuchs.

Bienenweide-Rosen schmücken den Garten und liefern wertvolle Nahrung für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Foto: djd/www.rosen-tantau.com/
S .Schulze

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In Kombination mit insektenfreundlichen Stauden lassen sich mit Bienenweide-Rosen
kleine Naturoasen schaffen
. Foto: djd/
www.rosen-tantau.com /Stefan Schulze

Rosen mit ungefüllten Blüten sind für Insekten eine attraktive Nahrungsquelle. Foto: djd/www.
rosen-tantau.com/Jan Krüger

Ungefüllte Blüten
liefern reichlich Nektar und Pollen

Wichtigste Eigenschaft der bienenfreundlichen Rosen sind die einfachen, ungefüllten Blüten, die noch den Wildrosen ähneln. Bei gefüllten Blütenformen sind die Staub- und Fruchtblätter zu Blütenblättern um-funktioniert. Das erfreut das Auge, ist jedoch für In-sekten weniger nahrhaft. Die ungefüllten Blüten der Rosen hingegen werden von Fluginsekten sehr gerne besucht, die lange Blütezeit sorgt dafür, dass sie bis in den Spätsommer reichlich Nahrung finden. So lei-sten die Bienennährgehölze einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Populationen von Honig- und Wildbienen.

Bienennährgehölze für Garten,
Terrasse und Balkon

Die Auswahl insektenfreundlicher Rosen ist heute groß. Es gibt Varianten als Kleinstrauch- und Beet-rose, Strauch- oder Kletterrose in vielen Farben: von Weiß über verschiedene Gelb- und Rosatöne bis zu kräftigem Rot oder zweifarbigen Varianten. Unter www.rosen-tantau.com finden Gartenliebhaber eine große Auswahl und viele Pflanz- und Pfleget-ipps. Die ungefüllt blühenden Rosen passen in jede Gartenanlage und können mit insektenfreundlichen Stauden gemischt angepflanzt werden. Aus höher wachsenden Sorten lassen sich Hecken anlegen oder Akzente in parkähnlichen Gartengestaltungen setzen. In jeden Garten macht sich eine "wilde Ecke" aus pflegeleichten Wildrosen gut, die man an einem warmen, trockenen Ort mit alten Hecken, Totholz oder einem Steinhaufen kombiniert. Schnell werden sich hier nestbauende Wildbienen oder Hummeln ansiedeln. Für das "Urban Gardening" eignen sie sich ebenfalls, denn die Rosen fühlen sich ebenso als Kü-belpflanzen wohl. So entstehen auch auf dem Balkon und der Dachterrasse kleine Naturoasen und Insek-tenanlaufstellen in der Stadt.